Gesundheits- und Umweltschutz stärken, Krankheitslast verringern durch ambitionierte Schadstoffgrenzwerte für Kohlekraftwerke - Brief

In einem gemeinsamen Schreiben haben die Organisationen ClientEarth, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Health and Environment Alliance (HEAL) und Klima-Allianz die Bundesministerien für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft auf die Ergebnisse der Studie „Emissionsgrenzwerte für Kohlekraftwerke: Gesundheitliche Folgen der vorgeschlagenen Grenzwerte in Deutschland“ des Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) im Auftrag von ClientEarth gemacht und entsprechend strengere Grenzwerte zum Schutz von Gesundheit und Umwelt eingefordert.

Im Antwortschreiben des Bundesumweltministeriums stimmte Ministerin Schulze zwar darin überein, dass trotz wichtiger Fortschritte zur Luftreinhaltung die in der Studie dargelegten Gefahren ein zu hohes Niveau erreichen. Zugleich verwies die Bundesministerin jedoch auf den Kohleausstieg bis 2038 zur Erreichung von Luftqualitätszielen und damit für den Gesundheitsschutz. Das Bundeswirtschafts- und das Bundesgesundheitsministerium reagierten bislang nicht auf den Brief der Verbände und die Studie.

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Published May 12, 2020
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